Am Anfang war es ein ganz normaler Garten ;-) mit Blumenbeeten, Sträuchern und Bäumen und vor allem mit viel Rasen. Rasen der wöchentlich gemäht wurde und in dem die Gänseblümchen sobald sie ihre hübschen weiß-gelben Köpfchen in die Höhe gestreckt haben, vom Henkersbeil des Rasenmähers niedergestreckt wurden. Die Pflanzen, die in ihm wuchsen, waren Pflanzen, die in allen Gärten, um ihn herum ebenfalls wuchsen, Baumarkteinfalt mit jährlicher Nachkaufgarantie. Außer Regenwürmern und ab und an landenden Amseln war die Anzahl an Tieren, ausgenommen Mücken, in meinem Garten doch eher überschaubar. Es war nichts los im Moos. Tote Hose würde ich da mal sagen. Vielfalt – Fehlanzeige!

 

Doch ich wollte das Summen der Bienen und Hummeln hören, es sollten viele bunte Schmetterlinge in meinem Garten umher flattern und Vogelgezwitscher wollte ich auch hören. Ich wollte Obst und Gemüse ernten und natürlich meine geliebten Kräuter. Es sollte Leben in meinen Garten einziehen.

 

Leben, aber kann nur einziehen, wenn mein Garten zum Lebensraum wird, zum Lebensraum für heimische Pflanzen und Tiere. Zuerst müssen die Bodenverhältnisse der entsprechenden Pflanzen, die diese Tiere zum Leben brauchen, geschaffen werden, Samen gestreut, Löcher gegraben und und und... . Dann kommen Sie schon, die Tiere, sofern sie nicht in der Zwischenzeit ausgestorben sind. Also ran an die Bulletten und keine Zeit verlieren!

 

Und dann entsteht Stück für Stück, Schaufel um Schaufel, Pflanze für Pflanze und Idee um Idee ... dein ganz ureigenes Sammelsurium :-)

 

Dein Sammelsurium kann überall sein, wo etwas wächst... ein Blumenkasten auf der Fensterbank, ein kleiner Balkon, eine Terasse mit Topfgarten, ein kleiner Vorgarten in der Reihenhaussiedlung, ein mittelgroßer Garten rund um ein Einfamilienhaus oder ein mehrere Hektar umfassendes grünes Paradies. Nehmen wir das, was uns geschenkt ist und erwecken es zum Leben. Küsse ihn wach, deinen ganz eigenen Sammelsurium-Garten :-) ...