Was ist ein Hortus ?

 

Wie das Hortus-Mitglied Martin Herbst auf seiner website www. Horts-picum-viridium.de treffend formuliert hat, ...

Ein Hortus ist ein Garten für die Natur...

... er ist eine Überlebensinsel für einheimische Tiere und Pflanzen...

 

... idealerweise enthält ein Hortus drei unterschiedliche Zonen ...

  

Die Pufferzone umgibt den Garten und schirmt ihn vor äußerlichen Einflüssen durch eine Hecke aus einheimischen Sträuchern ab. Zusätzliche Naturelemente wie Reisighaufen, Totholzstämme, Steinhaufen und Sand- oder Erdhügel schaffen weitere Lebensräume für die heimische Tierwelt.

 

Die Hotspotzone ist das Herzstück des Drei Zonen Gartens. In ihr herscht die größte Artenvielfalt. Magere Flächen wie zum Beispiel Blumenwiesen oder richtig angelegte Steingärten mit Kies, Kalkschotter, Sand und einer ausreichenden Drainageschicht bieten hier der größten Anzahl heimischer Wildpflanzen optimale Wachstumsbedingungen.  Und mit den entsprechenden Pflanzen kehren die von ihnen lebenden heimischen Wildtiere zurück.

 

Die Ertragszone bildet als größter Abnehmer des Grünschnitts der Hotspotzone die Grundlage zur Erhaltung deren Magerheit und gibt ihre gesamte wertvolle Wachstumsenergie an das dort wachsende Gemüse, die Beerensträuchern, die Obstbäume und die Kräuter ab und vervollständigt das Konzept des 3-Zonen-Gartens.

 

Pflanzen- und Insektenschutzmittel sowie künstlicher Dünger werden in einem Hortus nicht eingesetzt. Alle Zonen sind miteinander vernetzt und stabilisieren sich gegenseitig, so dass es kaum Schädlingsbefall gibt.

 

Das Konzept des Drei-Zonen-Gartens stammt von Markus Gastl, den ich vor einiger Zeit bei einer Führung seines nach dem Drei-Zonen-Prinzip angelegten Hortus-Insectorum kennen- und schätzen lernen durfte.

 

Sein Buch der "Drei- Zonen-Garten" kann ich nur jedem ans Herz legen.